Spielzeit 2022

Die BÜHNE U14/2 e.V.  wird im Sommer 2022 anlässlich des 400. Geburtstages von Moliére sein Stück

Der eingebildete Kranke

5 mal auf die Bühne im Ökumenischen Zentrum Stuttgart-Neugereut bringen:

Freitag, 1. Juli19:30 Uhr (Premiere)
Sonntag, 3. Juli19:30 Uhr
Freitag, 15. Juli19:30 Uhr
Samstag, 16. Juli  15:30 Uhr und 19:30 Uhr 


Karten zu € 12 (ermässigt € 8)  über Karten-Reservierung
Vorverkauf bei Optik Marx in Neugereut und der Max-Eyth-Apotheke in Hofen
In Zusammenarbeit mit "Kultur für alle" bieten wir für Inhaber der BONUSCARD+KULTUR 20 Freikarten an.

Der eingebildete Kranke ist das letzte Theaterstückaus der Feder Molieres, der 1622 als Jean Baptiste Poquelin in Paris geboren wurde. Als Sohn eines „Tapissier du roi“ wuchs er gewissermaßen im Dunstkreis königlicher Eitelkeiten auf und machte sich vermutlich schon beizeiten einen satirischen Reim auf seine Umgebung. Vermutlich schien es ihm reizvoller, mittels seines scharfen Verstandes die Schwächen seiner Zeitgenossen (und auch seiner eigenen) zu sezieren und sich darüber lustig zu machen, als auf der Grundlage seiner gediegenen universitären Bildung eine Beamtenkarriere anzustreben. Er war besessen vom Theater, vom Verfassen der Komödien wie auch vom Spielen derselben. Ironie des Schicksals: 1673 spielte er zum wiederholten Mal den eingebildeten Kranken in seinem gleichnamigen Stück und verstarb wenige Stunden später.

Zum Inhalt: Argan, reich, verwitwet, wiederverheiratet, Vater einer halbwüchsigen und einer heiratsfähigen Tochter, fühlt sich unheilbar krank. Dieses Kranksein erfüllt ihn so sehr, dass es ihm zum Lebensinhalt und Lebenselixier wird. Er umgibt sich mit medizinischen Koryphäen und solchen, die sich dafür halten und befolgt akribisch jeden ihrer Ratschläge, wohl wissend, dass ihn die immerwährenden Therapien ein Vermögen kosten. Einen Ausweg aus der Kostenfalle sieht Argan nur in der Einheirat eines Mediziners in seine Familie…

Ein Einzelner, umgeben von Schmeichlern und Lügner, die sich als Experten ausgeben, terrorisiert in seinem hypochondrischen Wahn sein Umfeld…erleben wir das nicht in diesen Tagen? Nur durch eine derbe List bekommt die Menschlichkeit noch eine Chance, zumindest in dieser Komödie.